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Jugendmedienschutz

Bereits heute ist die regelmäßige Nutzung der neuen Medien und des Internets auch an Dortmunder Schulen zu einem bedeutendem Teil des Unterrichts geworden. Der Einsatz der neuen Medien stellt für Unterrichtende eine große Herausfordeung dar: neben der didaktisch sinnvollen Nutzung der modernen Möglichkeiten von Computer und Internet müssen sie auch Wege finden, mit negativen Inhalten, die die Menschenwürde oder sonstige durch das Strafgesetzbuch geschützte Rechtsgüter verletzen, umzugehen.
Es ist Aufgabe von Schule, jugendgefährdende Inhalte von den Schüler/innen fernzuhalten. Hierbei kann es jedoch nicht darum gehen, Schüler/innen eine "heile" Medienwelt zu bieten, vielmehr müssen Kinder und Jugendliche an eine kritische Medienkompetenz herangeführt werden.
Schulen und Lehrkräfte sind grundsätzlich verpflichtet, im Rahmen des pädagogischen Auftrags der Aufsichtspflicht gerecht zu werden und die  jugendschutzrechtlichen Anforderung sicherzustellen. Dies ist im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) eindeutig geregelt.
Beim Thema Jugendmedienschutz treffen pädagogische Anforderungen auf rechtliche und technische Rahmenbedingungen. In diesem Spannungsfeld hat jede Schule die Aufgabe, ein sinnvolles Konzept der Erziehung zur Medienkompetenz zu entwickeln.
Ein allgemeines Konzept für den perfekten Jugendmedienschutz, das für jede Schule gültig ist, gibt es nicht. Abhängig vom Alter der Schüler/innen, der technischen Infrastruktur, den finanziellen Möglichkeiten sowie Art und Umfang des Medieneinsatzes muß der Jugendmedienschutz an der jeweiligen Schule umgesetzt werden.
Dem Primat der Pädagogik - also dem Ziel der Medienkompetenzvermittlung - folgend kann und sollte sich die Schule unterschiedlicher Instrumente bedienen. Die Entscheidung über den Einsatz eines Filterprogramms und/oder anderer "technischer" und/oder sonstiger Mittel ("Die wirksamste Filtersoftware ist die Lehrkraft") bei der Erfüllung des Bildungsauftrags liegt im Entscheidungsbereich von Schulträgern, Schulleitungen und Lehrkräften.

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zuletzt geändert am 05.03.2014, 11:28